Einbalsamierung: die andere Art der Bestattung

Thanatologie, so wird Einbalsamierung noch bezeichnet. Es ist die sogenannte postmortale und antiseptische Versorgung Toter um eine offene Aufbewahrung zur Abschiednahme zu ermöglichen. Diese Vorgehensweise sorgt für eine Erhaltung des Körpers sogar unter extremen Umständen, zum Beispiel große Hitze, bis zur Bestattung. Mittels Einsatz chemischer Mittel, die in den Körper eingeleitet werden, entsteht in Kombination mit spezieller Kosmetik ein natürliches Aussehen der verstorbenen Person. Eine gründliche Desinfektion des Verstorbenen macht es möglich, dass die Hinterbliebenen den Verstorbenen beim Abschiednehmen ohne Gefahr für die Gesundheit berühren können. Ordentlich, mit gewünschter Privatkleidung versehen im Sarg liegend, hat es den Anschein, dass der Tote friedlich und zufrieden seine letzte Reise antritt.

Kommt eine Person durch Unfall oder Gewalteinwirkung zu Tode, ist es durch Einbalsamierung möglich eine Aufbahrung durchzuführen. Diese Methode wird auch angewandt, wenn eine Bestattung nicht termingerecht stattfinden kann. Durch diese Vorgehensweise werden natürliche Werde Gänge die nach dem Tod vorkommen, für einige Zeit aufgehalten, was eine längere Aufbewahrung zulässt. Dies kann wichtig sein, wenn Hinterbliebene von einem anderen Kontinent anreisen oder mittelfristig nicht erreichbar sind.
Der Ausdruck Thanatologie ist ein Gebiet der Geisteswelt welche sich mit dem Sterben, den Tod und der Bestattung befasst. Ziel der Thanatologie ist es, die Gesellschaft dazu zu bringen, sich mit dem Tabuthema besser auseinanderzusetzen.

Einbalsamierung: Lektüre
Als Fachgebiet hat sie vor allem ein psychologisches und soziologisches Arrangement und erforscht sämtliche Ergebnisse von Menschen, die dieses Thema mit sich bringt.
Die praktische Form dieser Wissenschaft befasst sich mit der hygienischen Versorgung der Toten. Die Geschichte dieses Fachwissens existiert erst sein Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Vater dieser Wissenschaft ist der französische Anthropologe Robert Herz. Seine Studien
über die gesellschaftliche Repräsentation mit dem Tode sind für dieses Fach von großer Bedeutung. Dank dieser Wissenschaft hat sich Tod und Trauer bei vielen Menschen weiterentwickelt, mit dem Ergebnis, dass neue positive Therapien bezüglich Todes- und Trauerbewältigung ins Leben gerufen wurden. Auch das Werk "Tod und Sterben" der Psychiaterin Elisabeth Kübler hat großen Anteil an dieser Entwicklung mit dem Ergebnis, das Thema Tod in der westlichen Welt nicht mehr totzuschweigen. Zudem zählt sie noch zu den Mitbegründern der Hospizbewegung. Mit der Einbalsamierung kennen sich Unternehmen wie beispielsweise Lohan Bestattungen aus. 

Um diese Tätigkeit ausführen zu können, bedarf es mitunter einer zusätzlichen Fortbildung. Der Beruf des Thanatologen ist hierzulande wenig bekannt. Doch ist es oft so, dass diese Wissenschaft dem Bestatter zur Seite steht, damit dieser im Umgang mit dem Verstorbenen die Basis für eine erfolgreiche Trauerarbeit zuwege bringen kann. Da diese Ausbildung bzw. Fortbildung in Deutschland kaum angeboten wird, ist es oftmals notwendig die dafür praktische Prüfung im europäischen Ausland zu absolvieren.

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Bestattungsinstitute: Was Kunden wissen müssen

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