Bestatter - Ein kleines Berufsprofil

Der Bestatter ist ein Beruf, der viele Menschen auf den ersten Blick eher abschreckt. Schließlich hat man in diesem immer den Tod vor Augen. Das ist nicht jedermanns Sache. Dennoch ist der Beruf des Bestatters wesentlich vielseitiger als manch einer denken mag. Im Folgenden erhalten Sie ein kleines Berufsprofil über diesen interessanten Beruf. Was macht er genau? Welche Voraussetzungen benötigt man und wie sind die späteren Berufschancen?

Die Tätigkeiten
Stirbt jemand, so erscheint der Bestatter vor Ort und sorgt zunächst für den Abtransport des Leichnams. Anschließend führt er mit den Angehörigen ein Trauergespräch, um mit Ihnen alles Weitere zu planen. Welche Art der Bestattung soll stattfinden? Was war der letzte Wunsch des Verstorbenen? Er muss hinsichtlich eines solchen Gesprächs ein gewisses Einfühlungsvermögen und eine psychologische Kompetenz besitzen. Schließlich sitzen vor ihm Menschen, die einen geliebten Angehörigen verloren haben und sich deshalb in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden. Er wird Sie hinsichtlich des Ablaufs der Beerdigung beraten. Welchen Sarg wünschen sie? Wünschen Sie eine traditionelle kirchliche Bestattung oder eine Feuerbestattung? Benötigen Sie anschließend ein Grab, wo der Leichnam beerdigt werden soll oder soll die Asche auf Wunsch über dem offenen Meer verstreut werden? Solche und andere Fragen wird er mit den Hinterbliebenen besprechen und klären. Auch nimmt er ihnen andere Dinge wie das Gestalten der Todesanzeige und der Einladungskarten ab. Neben all diesen organisatorischen Tätigkeiten hat er auch noch weitere wichtige Aufgaben. So ist er später für die visuelle Gestaltung des Verstorbenen zuständig. Er schminkt den Toten, bekleidet ihn mit den Kleidungsgegenständen, die die Angehörigen sich wünschen. Bei dieser Tätigkeit ist auch sehr viel Kreativität gefragt. Schließlich gibt es auch einige Tote durch unnatürliche Todesursachen wie Unfällen. Da ist dann ein gewisses Geschick wichtig, um den Toten in seinem Sarg möglichst würdevoll wirken zu lassen. Dann können die Hinterbliebenen ordentlich von ihm Abschied nehmen.

Welche Kompetenzen benötigt man?
Als Bestatter sollte man über gewisse Kompetenzen verfügen. So ist wichtig, dass er ein gewisses gestalterisches Geschick hat. Auch sollte er emphatische Fähigkeiten besitzen. Schließlich muss er die Trauernden auf ihrem schweren Weg begleiten. Organisatorisches Talent ist ebenfalls vorteilhaft, da er den gesamten Ablauf der Trauerfeierlichkeit sowie alle bürokratische Behördengänge planen muss. Das setzt in diesem Bereich auch ein gewisses Rechtswissen voraus, welches er in seiner Ausbildung erlangen wird. Ein bestimmter Abschluss wird zwar nicht gefordert, wenn man Bestattungsfachkraft werden möchte, jedoch fordern die meisten Betriebe einen mittleren Schulabschluss. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre. Neben der Einweisung in die Tätigkeiten in einem Bestattungsunternehmen muss man zudem ein Mal wöchentlich die Berufsschule besuchen, wenn man diesen Beruf erlernen möchte.

Wenn Sie mehr zum Thema Bestatter erfahren möchten, können Sie Seiten wie z. B. von der Karl-Heinz Noll Bestattungen GmbH besuchen.

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Bestattungsinstitute: Was Kunden wissen müssen

Im Trauerfall sind Angehörige und Verbliebene meist überfordert mit Formalien und Organisationsfragen rund um die Trauerfeier und Beerdigung. Deswegen helfen Profis in Beerdigungsinstituten bei allen Angelegenheiten und der Veranstaltung selbst. Dieser Blog stellt die Arbeit der professionellen Trauerberater und Trauerbegleiter vor. Sie finden hier wertvolle Informationen, was Sie bei der Beauftragung beachten müssen. <br/><br/>Denn bei allem Schmerz ist es wichtig, klaren Kopf zu behalten und die richtigen Entscheidungen für die Bestattung oder Urnenbeisetzung zu treffen. Mein Fach-Blog beschreibt alle Leistungen, die Bestattungsfirmen anbieten und sagt Ihnen, wo Sie aufpassen müssen. Denn die kommerziellen Anbieter wollen Umsatz machen und häufig erhalten Kunden überteuerte Angebote. Ich helfe Ihnen deshalb mit Tipps und Erfahrungsberichten. <br/>

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